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19.05.2017

„Wir erwarten uns Verkaufsimpulse“

Thomas Knauber
Thomas Knauber ist Vorsitzender des Subaru-Händlerbeirats.

kfz-betrieb: Im Subaru-Netz war zuletzt immer wieder von einer angespannten Liefersituation zu hören ...

Thomas Knauber: Das ist noch immer so. Hinzu kommt das Dieselthema – viele Händler haben vor fünf Monaten vordisponiert, diese Fahrzeuge kommen gerade jetzt auf die Höfe. Da brauchen wir dringend Abverkaufshilfen vom Importeur.

Das betrifft bei Ihnen also auch Neuwagen?

Subaru hat einen Dieselanteil von etwa 20 Prozent. Und seit Wochen vergeht kein Tag, an dem unsere überregionale Tageszeitung hier im Saarland nicht negativ über den Diesel schreibt. Als sich sogar unsere Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zu Wort gemeldet und den Diesel in Schutz genommen hat, ist auch sie von der Presse völlig auseinandergenommen worden.

Im Subaru-Netz stehen in nächster Zeit einige Unternehmensnachfolgen auf dem Plan. Unterstützt Subaru Deutschland seine Partner dabei aus Ihrer Sicht ausreichend?

Der Händlerverband diskutiert verschiedene Modelle mit dem Importeur, da es für die kleineren Partner immer schwieriger wird. Wir sind im ständigen Dialog.

Ende 2017 soll der neue XV in den Handel kommen – welche Erwartungen haben die Händler an das Auto?

Der XV wird bei Subaru immer mehr zum Volumenmodell. Und wir erwarten von dem neuen Modell schon deutliche Impulse für den Verkauf. Dafür gibt es natürlich auch Gründe: Die neue Generation hat ein schickeres Design, eine verbesserte Haptik innen wie auch außen und mehr Fahrerassistenzsysteme. Serienmäßig werden dann zum Beispiel mit dem System „Eye­Sight“ drei Frontkameras verbaut, über die ein Kollisionswarner samt Notbremsassistent, ein aktiver Spurhalteassistent sowie ein Abstandsregeltempomat läuft. Außerdem steht eine Hybridversion des XV in den Startlöchern.

Autor: Jens Rehberg (»kfz-betrieb« Ausgabe 20 / 2017)